Unsere Schlaggemeinschaft besteht aus meinem Vater, Franz Steffl (49 Jahre), meinem Bruder Franz Markus (18 Jahre)
und mir, Martin Steffl (27 Jahre).
Wir reisen in der RV Crailsheim ( bis 2005: ca. 100 Mitglieder und 40
reisende Schläge, Ab 2006 leider nur noch 25 reisende wegen Kokurrenzflucht einiger Mitglieder) und sind dem RegV 700 angegliedert.
Der Taubenbazillus wurde durch meinen Vater Franz Steffl in
das Hause Steffl gebracht. Zuerst wurden ein paar Ziertauben
in einem normalen Taubenhäuschen gehalten, bevor er sich im
Jahre 1974 “richtige” Tauben zulegte, die oberhalb eines
kleinen Stallgebäudes untergebracht wurden. In diesen Jahren
waren die Erfolge natürlich fast gleich ”0”, da noch vom
Nest gespielt wurde, und weil das nötige Sachverständnis
noch nicht vorhanden war.
Im Jahre 1978 wurden die Brieftauben aufgrund eines
schlimmen Verkehrsunfall mit beinahe 2-jährigem Krankenhausaufenthalt
restlos abgeschaft. Im Jahre 1983 wurde wieder erstmals am
Reisegeschehen teilgenommen. Diese Tauben kamen überwiegend
vom bayerischen Spitzenschlag Josef Dietz aus Rot. Hier
wurde gleich ,aus den alten Schlägen über dem Stallgebäude reisend,
die 2.
Jungtiermeisterschaft errungen. Die gleiche Mannschaft erflog dann auch noch
die 1. Jährigenmeisterschaft
im Jahre 1984.
1985 erfolgte dann der Umzug mit den Tauben auf den Speicher
des Wohnhauses, hier begann man gleich mit der
1. Jungtiermeisterschaft 1985 und der
1.RV-Jährigenmeisterschaft in 1986. Auf diese Erfolge hin,
wurde versucht die Leistung im Schlag zu erhalten, was aber
zwei Reiseabbrüche nach Katastrophenflüge 1992 u. 1993
zu nichte machten. 1994 stellte man mit dem 08897-92-60 den
besten Vogel der Einsatzstelle mit 12/12. Daraufhin wurden
noch einige Achtungserfolge erbracht, aber man stellte dann
1997 fest, als die Gesamtleistung unter 33% fiel, dass es
so nicht weitergehen konnte. Daraufhin wurden beim Baden-Württembergischen
Spitzenschlag Stefan Majlik aus
Bad Fridrichshall, Inzest-Zucht Tauben aus seinen besten
Reisetauben erworben , die sofort in den Jahren 1999 und in 2000
Ihre Klasse bewiesen, und sich vorne in den Meisterschaften
plazierten.
Im Jahre 1998 wurde noch ein wichtiger Schritt zu den
heutigen Erfolgen gemacht. Man kaufte sich im Herbst 1998
einen gebrauchten Gartenschlag und stellte diesen auf das
neu erworbene Grundstück neben das Wohnhaus.
Hieraus wurde 1999 sofort wieder einen 1. Konkurs geflogen
und auch wieder mit viel Spitze. Mit dem Taubenschlag
wechselten auch viele gute Zuchttauben nach Garnberg.
Eine weitere Investition erfolgte im Herbst 1999 und Herbst 2000. Hier
wechselten mehrere Eier von Werner Grundel aus Greven nach Garnberg.
Die Eier waren von den besten Reise- und Zuchttauben. Diese
Tauben zeigten schon im Jahre 2000 auf der Jungreise was in
ihnen steckte. Mit den ersten 40 in der Einsatzstelle auf
einem Flug insgesamt 3 x den 1. Konkurs in der Einsatzstelle
und 1. x 1. Konkurs in der RV wurde u.a. das beste Jungtier
in der RV gestellt und die 2. RV-Jungtiermeisterschaft, nach
einem total verkorksten 1. Jungflug (105/27), errungen.
Insgesamt war auch das Reisejahr 2000 mit den Alttauben
recht erfolgreich, nachdem man drei Wasseradern unter den Schlägen
feststellte und diesen mit Magneten entgegenwirkte. Die
Tauben explodierten förmlich und man konnte 5x der 1. Konkurs
erringen! Zudem die 1. RV-Jährigenmeisterschaft und 2.
RV-Weibchenmeisterschaft.
Das Jahr 2000 sollte aber nur den Anfang stellen. Nachdem
Ernst-Dieter Jacobi die Schläge erneut auf Wasseradern
kontrollierte und die Zuchttauben klassifizierte konnte man
dank eines starken 99er Jahrganges in 2001
erstmalig die RV-Meisterschafterringen! Zudem die 1.
RV-Jähirgenmeisterschaft.
Das Jahr 2002 sollte alles bisherige Übertreffen: 1.
RV-Meisterschaft - 1. RV Jährigenmeisterschaft -
1. RV-Weibchenmeisterschaft - 1. RV Jungtiermeister - bestes
Weibchen - bestes Jungtier in der RV -
CFB-Club Meister im CFB-Club Hohenlohe !!!
Es wurde ausser der RV-Männchenmeisterschaft, wo man den 2.
Platz belegte alles gewonnen!!!
Im Jahre 2002 änderte sich auch einiges in Sachen Tauben bei
der SG Steffl. Zu den Janssen-Tauben von Stefan Majlik und
den in 1999 und 2000 erworbenen Grundel-Tauben kamen jetzt
Original-Tauben von Leon & Chris van den Brandt und von den
Gebr. van Lear ebenso wie ein Weibchen von Andre Bellens das
schon in 2003 ausserordentlich Nachzucht bringen sollte!
Im März 2002 besuchte man zusammen mit Harald Herbach und
Siegfried Müller aus Niederkalbach das Taubenland Belgien!
Diesem ersten Besuch sollten noch weitere Folgen. Unsere
Anlaufstation war immer bei Andre Bellens, der uns mit seiner Frau
Linda immer aufs herzlichtste empfing. Andre zeigte uns auch
andere stark reisende Schläge, für das wir sehr
dankbar sind!!!
Im Laufe der Jahre 2001 - 2003 wurden viele gute Tauben
erworben und in den Zuchtschlag eingegliedert! Darunter 2 Weibchen
Harald Herbach und ein sehr gutes Weibchen von Hans Hirn.
Im Frühjahr 2003 und nochmals in 2005 kaufte man eine Runde Junge bei Henri
Menten aus Herselt/B aus den Zuchttauben die mit grossem Erfolg
gespielt wurden! Darunter waren 2 Söhne aus der
Olympiadetaube "Guylian"!
Auch wurden Junge von Rita Janssen aus Grobbendonk erworben,
die man mit in den Stamm einbauen will.
Das Reisejahr 2003 verlief auch wieder ordentlich: 1.
RV-Meister - 1. RV-Jährigenmeister - 1. RV Jungtiermeister -
bestes Weibchen- bestes Jähriges Weibchen - 3.-15. beste Jungtaube der RV mit 5/5 usw....
Im Jahr 2004 konnte nochmals ein Gang zugelegt werden. Man wurde wieder
1. RV-Meister der RV Crailsheim und belegt bei allen weiteren Meisterschaften den 1. Platz. So konnte man auch das
RV-beste jährige Weibchen stellen. Im Jungflug wurde eine Super-Serie hingelegt so das man die Saison mit dem Titel
des 1. RV-Jungtiermeisters abschließen konnte. Außerdem wurden die 7 besten Jungtauben der RV gestellt.
Mit Johan de Belser kamen weiter super Tiere auf die Schläge der SG Steffl!